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| Lambda Expansion oder Kontraktion oder weder noch? |
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Kurz zur Geschichte:
Einstein ging ursprünglich von einem stationären Kosmos aus und führte aus mathematisch-ästhetischen Gründen in seine Gleichung die Konstante Lambda ein. Später distanzierte er sich davon, er bezeichnete dies einmal sogar als eine seiner ´größten Eseleien.´ A. Friedmann bewies mathematisch, dass die Gleichungen der ART einen statischen Kosmos nicht zuließen. Die Mehrheit der Physiker akzeptierte die nun zwangsläufig dynamische Entwicklung unseres Universums: Entweder die Welt wird ewig expandieren oder der aktuelle Expansionsprozess kippt eines Tages und es kommt zu einer sich beschleunigenden Kontraktion bis in eine Singularität.
Heutige kosmologischen Modelle enthalten Lambda.
Der
Wert von Lambda ist aber nach wie vor Gegenstand von
Diskussionen. Die
Astronomen fanden z.B. vor vielen Jahren schon riesige leere Räume
(VOIDS), in denen Lambda
größer zu sein schien, als im Inneren der Galaxien. Dort fanden sie
Regionen, in denen die Bahnkurven
von Objekten auf eine starke gravitative Anziehung hinwies, aber eine
diese erzeugende Masse war nicht erkennbar. Dort schien Lambda
deutlich kleiner zu sein als tief im Leeren. Trotz der Blasen und der lokalen Masseansammlungen scheint - im Großen und Ganzen - der Raum des Universums ´"flach" zu sein: Attraktion und Repulsion halten sich annähernd die Waage. Beobachtungsergebnisse zwangen zu einer Entscheidung: 1. Entweder der Wert von
Lambda ist regional unterschiedlich, was physikalisch sehr rätselhaft erschien, oder
Die im Raum versteckte DE und DM, die nur durch Gravitation oder Antigravitation in Erscheinung tritt, erlaubt die ART und Lambda als zuständige Konstante ür das Geschehen in großen Entfernungen zu benutzen. 2. es gibt unbekannte Energieformen, die je nach Region repulsiv oder attraktiv auf ihre Umgebung wirken, oder 3. die ART ist falsch. Natürlich stehen viele Physiker den rätselhaften Energieformen skeptisch gegenüber. Sie suchen nach Möglichkeiten die Beobachtungen auch ohne DM und DE zu erklären. Die modifizierte Newtonsche Dynamik MOND kann sogar einige Beobachtungen besser erklären als die ART mit DM und DE, aber sie hat Probleme bei anderen Prognosen. Regional unterschiedliche Werte von Lambda bedeuten, dass Lambda eine Funktion f(Irgendwas? Raumeigenschaften?) ist, wobei der physikalische Hintergrund für dieses ´Irgendwas´ genauso unerklärt ist, wie die DM und DE selbst. Andererseits wäre eine Funktion von Lambda f(Raumeigenschaften) verlockend. Wenn diese Funktion für Gegenden im Inneren von Voids einen größeren Wert liefern würde und in der Nähe großer Massenansammlungen einen kleineren Wert ergeben würde, dann könnte man auf die Dunklen Energie verzichten und im weiteren sogar auf noch mehr, wie z.B. den Urknall. Verlockend? Die Alternative zum Urknall wäre ein ewig sich veränderndes Universum, ein wirklich unendliches, unbegrenztes und seit ewigen und für alle Zeiten existierendes Universum. Das aber ist ein Thema für sich (link oben). Welche irgendwie physikalisch erfassbare Eigenschaft des Raumes könnte dieser Funktion zu Grunde liegen? Vielleicht die Raumgeometrie der ART? Der Metrische Tensor zusammen mit dem Energie-Impuls-Tensor bestimmen den Vektor zu benachbarten Orten im Raum. Diese Geometrie bestimmt die Bahn eines dort befindlichen Objektes, dass mit seiner Anwesenheit wiederum zurück auf die Geometrie wirkt. Es ist zwar ´attraktiv´ die ungeliebten Dark Matter- und Dark Energy- Erfindungen verschwinden zu lassen, aber es sollte schon eine plausible ´Physik´ dahinter stehen, wenn wir an Stelle der Konstanten Lambda zum Beispiel eine Funktion f(GP + dGP +K?) einsetzen. GP steht hier für Gravitationspotential, dGP für Veränderung des Gravitationspotentials und K für Konstante. Ganz abgesehen von den mathematischen Problemen bei der Lösung einer solchen Gleichung muss natürlich die ´alte´ ART als Sonderfall erhalten bleiben so, wie Newton auch in der ART als Sonderfall ´drin´ steckt. Die Funktion sollte also Werte um den heute beobachteten Mittelwert liefern und das ´riecht´ nach einem Schwingungsprozess um ein Gleichgewicht. Das Modell, mit welchem ich den physikalischen Hintergrund einer solchen Funktion veranschaulichen möchte, findet man hier.
Was ist eigentlich ein Gravitationspotential? Wir haben hier ein Modell des energiehaltigen Vakuums eingeführt. An jedem Punkt des Raumes herrscht ein allseitiger Strom von ITO/Wirks. Auf schwere Materie würden diese ITO-Ströme einen ´Druck´ erzeugen. Der Druck selbst ist das Potential, der Druckunterschied zwischen benachbarten Punkten zeigt den Gradienten des Potentials an diesem Ort an. Das ähnelt Einsteins Formulierung der ART, denn dessen lokale Auflösung dieser Tensorfelder führt rechnerisch zu einem ´Druck´. Für diesen Druck gibt es bei Einstein keine physikalische Entsprechung, denn der Raum der ART ist reine Geometrie, die von darin eingebetteten Massen deformiert wird. Wegen der
Gleichgewichtsbedingung kann ´unsere´ Materie a priori
nicht erkennen, ob sie sich in einer Region mit hohem Vakuumdruck oder mit niedrigerem
Vakuumdruck befindet. Die Hintergrund-Impulse (in der SME denkt man hierzu an sterile Neutrinos)
lassen infolge ihrer WW mit schwerer Materie das entstehen, was wir Gravitation nennen.
Die Friedmanngleichung mit Lambda
(aus
https://physik.cosmos-indirekt.de/Physik-Schule/Friedmann-Gleichung) - hier kann man gut nachlesen! Sofern f(GP+dGP+K) =0 ist, wird die Entwicklung des Kosmos von anderen Termen bestimmt. Wird (GP+dGP+K) >0 , dann bedeutet das überlagerte Expansion, dass Universum bläht sich auf. Wird (GP+dGP+K) <0, dann bedeutet das Implosion – das Universum fällt zusammen. Ich nenne im Diagramm die Veränderung des
Potentials zwischen benachbarten Punkten des Tensorfeldes dT (Gradient).
Wir erinnern: Die mit modernen Mitteln beobachtete Repulsion in den
VOIDS zwang die Physik die DE (Dark Energy) zu erfinden. Die beiden
Energieformen DM und DE können wir
nicht sehen. Wir wissen rein gar nichts über sie, außer ihrer Wirkung
auf die Umgebung. Mit der f(Lambda)-Funktion wie im Diagramm rechts, käme man der Möglichkeit auf die Kategorien DM und DE zu verzichten zumindest näher. Das Diagramm suggeriert aber meines Erachtens noch etwas
anderes: Es zeigt einen Bereich von dT (den
gelben Gürtel), in dem die Funktion gültig ist und zwei
Bereiche außerhalb des Gürtels, in dem dT nicht mehr gültig sein muss.
Wohlfühlbedingungen - und ihren Grenzen
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| www.matthiasschellenberg.de |
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